MENA Newswire : Dubai, VAE, 24. Januar 2026: Die erste internationale Konferenz und Ausstellung zu grüner künstlicher Intelligenz für einen grünen Planeten (DICEGAI 2026) wurde heute in der Polizeiakademie Dubai eröffnet. Zahlreiche Wissenschaftler, Umweltschützer, Forscher, Medienvertreter, Branchenexperten, Pädagogen und Studierende kamen zusammen, um sich einen Tag lang über zukunftsweisende Ideen und praxisorientierte Konzepte auszutauschen. Dank der starken Beteiligung aus dem gesamten Nachhaltigkeits- und Technologie-Ökosystem setzte der erste Tag ein dynamisches Zeichen im Hinblick darauf, wie grüne KI verantwortungsvoll entwickelt und eingesetzt werden kann, um Umweltziele zu unterstützen und gleichzeitig das Vertrauen der Öffentlichkeit, die Regierungsführung und die langfristige Wirkung zu stärken.
Prof. Dr. Mohammad A. Bin Fahad und Dr. Hamdan K. Al Shaer mit den Referenten des ersten Tages an der Polizeiakademie Dubai.Das Eröffnungsprogramm des ersten Tages begann mit der Nationalhymne. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von S.E. Generalleutnant Abdalla Khalifa Al Marri, Polizeichef von Dubai, und unterstrich damit den Schwerpunkt der Konferenz: die Verbindung fortschrittlicher Technologien mit gesellschaftlichem Nutzen, Sicherheit und verantwortungsvollem Handeln. In ihren Eröffnungsreden betonten Prof. Ammar Kaka, Prorektor der Curtin University – Dubai, Dr. K. Anand, geschäftsführender Treuhänder des Adishankara Engineering Institute, Indien, und Prof. Dr. Mohammad A. Bin Fahad, Vorsitzender der Zayed International Foundation for the Environment, die Bedeutung branchenübergreifender Zusammenarbeit für die Umsetzung von Forschung, Politik und Innovation in die Praxis.
Die Teilnehmer des ersten Konferenztages spiegelten die wachsende Bedeutung nachhaltigkeitsorientierter KI wider und repräsentierten ein breites und relevantes Spektrum: Akteure aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit, Ingenieure und Technologen, Vertreter aus Politik und Verwaltung, Pädagogen sowie eine beachtliche Anzahl von Studierenden, die die Zukunft verantwortungsvoller Innovation mitgestalten wollen. Die Größe und Vielfalt der Teilnehmenden unterstrichen die zentrale These der Konferenz: Grüne KI ist kein Nischenbereich, sondern ein gemeinsames Thema, das glaubwürdige Standards, praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten und transparente Entscheidungsfindung über alle Institutionen und Branchen hinweg erfordert.
Die Keynote-Reihe konzentrierte sich anschließend auf den entscheidenden Zusammenhang zwischen Innovation und Resilienz. In einer Keynote-Präsentation zum Thema KI und Cybersicherheit, gehalten von der Polizei Dubai, wurde der Ansatz „Secure by Design“ als unerlässliche Grundlage für die Skalierung von KI in sensiblen und kritischen Umgebungen herausgestellt. Darauf aufbauend sprach Dr. Anwar Dafa-Alla, Präsident der Sudanese ICT Professionals Association in Qatar (SIPAQ), über die Bedeutung von KI und die damit verbundenen Herausforderungen. Er betonte die praktischen Aspekte, mit denen sich Entscheidungsträger auseinandersetzen müssen, um sicherzustellen, dass KI-Implementierungen verantwortungsvoll, robust und auf die angestrebten Ergebnisse ausgerichtet bleiben.
Prof. Dr. Mohammad A. Bin Fahad mit Studenten bei der Präsentation von Postern an der Polizeiakademie Dubai.Der Vormittag wurde mit einem strategischen Umweltvortrag von Prof. Pon Selvan, John Curtin Distinguished Professor und Direktor für Ingenieurwesen und Naturwissenschaften an der Curtin University Dubai, fortgesetzt. Er sprach über aktuelle globale Umweltprobleme und -herausforderungen. In seinen Ausführungen verknüpfte er technologische Entscheidungen mit den umfassenderen Einflüssen, die die globalen Nachhaltigkeitsprioritäten prägen, und betonte, dass sinnvolle Fortschritte sowohl wissenschaftliche Strenge als auch operativen Pragmatismus erfordern. Dieser Austausch über Sicherheit, Governance-Gegebenheiten und den Umweltkontext gab dem ersten Tag eine klare Struktur: Grüne KI muss sicher und zielgerichtet sein und messbare Vorteile bringen, ohne neue Risiken oder unvorhergesehene Kosten zu verursachen.
Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung bot das Programm einen offiziellen Moment zur Ehrung der Partner und Sponsoren. Damit wurde die Bedeutung der kontinuierlichen Zusammenarbeit für die Förderung angewandter Forschung, die Bündelung von Expertise und die Unterstützung ambitionierter Programme in großem Umfang gewürdigt. Dieser Ehrungsteil spiegelte den Schwerpunkt der Konferenz auf gemeinsame Verantwortung wider: Fortschritt hängt nicht von einer einzelnen Interessengruppe ab, sondern von den koordinierten Beiträgen von Institutionen, Experten und Unterstützern, die sich für verantwortungsvolle Innovation engagieren. Dieser partnerschaftliche Ansatz prägte die weiteren Sitzungen des Tages und bekräftigte das gemeinsame Ziel: die Entwicklung grüner KI zu beschleunigen – und zwar mit guter Steuerung, Transparenz und klarem, praktischem Nutzen.
Ein zentraler Höhepunkt des ersten Tages war die Sitzung zu KI-Ethik und -Governance unter dem Vorsitz von Dr. Hamdan K. Al Shaer, stellvertretender Vorsitzender der Zayed International Foundation for the Environment. Die Sitzung befasste sich mit der praktischen Frage, vor der viele Organisationen stehen: Wie lässt sich ethische KI für Führungskräfte und Anwender in die Praxis umsetzen, anstatt sie nur als theoretisches Ziel zu betrachten? Dabei wurde die Bedeutung von Governance als zentrale Disziplin hervorgehoben, die Verantwortlichkeiten klärt, die Aufsicht stärkt und sicherstellt, dass Umweltziele durch operative Kontrollen, Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungsfindung im gesamten KI-Lebenszyklus unterstützt werden.
Die Referenten der Session „Ethik & Governance“ präsentierten sich ergänzende Perspektiven, die die Diskussion sachlich und entscheidungsorientiert gestalteten. Nader Torki referierte zum Thema „Ethische KI für Entscheidungsträger“ und konzentrierte sich darauf, wie Führungsteams ethische Grundsätze in Governance, Risikomanagement und alltägliche Entscheidungen umsetzen können. Dr. Joseph K. Thomas sprach über „Grüne KI und die Zukunft unseres Planeten“ und verknüpfte Nachhaltigkeitsziele mit den praktischen Entscheidungen, die den ökologischen Fußabdruck und den gesellschaftlichen Wert von KI prägen. Sarath Kumar Pachayil präsentierte „Grüne KI und Rote KI: Zwei unterschiedliche Wege der KI-Entwicklung“ und regte damit einen intensiven Austausch über Prioritäten, Abwägungen und die Folgen der Entwicklung von KI ohne klare ethische und ökologische Leitlinien an.
Das Nachmittagsprogramm widmete sich unter dem Vorsitz von Dr. K. Anand dem Thema „Gebäudeumwelt“ und schärfte den Fokus der Konferenz auf Implementierung und Skalierung. In diesem Abschnitt wurde hervorgehoben, wie grüne KI Design, Engineering, betriebliche Effizienz und Kreislaufwirtschaft beeinflussen kann, wodurch sich Verbesserungen entlang der gesamten Infrastruktur und Lieferketten summieren. Die Referenten untersuchten, wie Nachhaltigkeitsziele von Anfang an in Algorithmen und Systeme integriert werden können und wie sichergestellt wird, dass KI-Anwendungen transparent, nachvollziehbar und auf übergeordnete Umweltziele ausgerichtet bleiben und nicht nur kurzfristige Optimierungen ermöglichen.
Die Präsentationen im Bereich „Gebäudeumwelt“ zeigten angewandte Wege von Designprinzipien zu skalierbaren Systemen auf. Dr. Mazin Ghadir präsentierte „Grüne Algorithmen und nachhaltiges KI-Design“ und untersuchte, wie Effizienz und Nachhaltigkeit auf algorithmischer Ebene integriert werden können. Ing. Shwan Al Hashimi stellte „Zero-128-Zero: Resonanz persistenter Algorithmen“ vor und beleuchtete Ansätze für robuste Leistung und Persistenz in algorithmischen Systemen. Gowri Shankar präsentierte „Digitale Produktpässe (DPP): KI zur Verfolgung, Sortierung und zum Recycling im großen Maßstab“ und demonstrierte, wie KI-gestützte Rückverfolgbarkeit die Recyclingquote erhöhen und die Verantwortlichkeit in der Lieferkette verbessern kann.
Der erste Tag schloss mit einer offenen Diskussion und einer Abschlussveranstaltung, die die Tagesthemen in einer einheitlichen Botschaft zusammenfasste: Grüne KI ist am glaubwürdigsten, wenn sie sicher ist, reguliert wird und auf messbare Umweltvorteile ausgelegt ist. In den Keynotes und Sessions der DICEGAI 2026 wurde betont, dass Fortschritt von disziplinierter Governance, verantwortungsvoller Entwicklung und einer breiten Beteiligung aller Interessengruppen, einschließlich der nächsten Generation von Praktikern und Forschern, abhängt. Die Konferenz wird morgen mit weiteren Diskussionen und Initiativen fortgesetzt, die das gemeinsame Ziel voranbringen, Technologie für ökologische Nachhaltigkeit zu nutzen.
