Der Wert elektronischer Zahlungen in der Republik Korea erreichte 2024 einen Rekordwert. Dies spiegelt den anhaltenden Anstieg kontaktloser Transaktionen im Zuge der weit verbreiteten Nutzung digitaler Finanzdienstleistungen wider, wie aus Daten der Zentralbank des Landes hervorgeht . Die am Donnerstag von der Bank of Korea veröffentlichten Zahlen zeigten, dass der durchschnittliche Tageswert elektronischer Finanztransaktionen im vergangenen Jahr bei 959,4 Milliarden Won (657,4 Millionen US-Dollar) lag. Dies entspricht einem Anstieg von 9,6 Prozent gegenüber 2023 und ist der höchste Stand seit Beginn der Datenerfassung durch die Bank im Jahr 2007.

Der Aufwärtstrend ist auf die zunehmende Nutzung digitaler Plattformen für Handel, Bankgeschäfte und Verbraucherzahlungen zurückzuführen. Kontaktlose Zahlungsmethoden gewannen im Laufe des Jahres weiter an Bedeutung und gingen mit allgemeinen Veränderungen im Verbraucherverhalten und der technologischen Infrastruktur einher. Der Bericht zeigte auch einen deutlichen Anstieg des Transaktionsvolumens. Die durchschnittliche Anzahl elektronischer Finanztransaktionen pro Tag erreichte im Jahr 2024 30,7 Millionen und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent. Dieses Wachstum signalisiert nicht nur einen höheren Transaktionswert, sondern auch eine breitere Nutzerbasis, die digitale Zahlungssysteme aktiv nutzt.
Elektronische Finanztransaktionen, wie sie von der Bank of Korea definiert werden , umfassen sowohl internet- und mobilbasierte Zahlungen als auch Kartentransaktionen, die über elektronische Systeme abgewickelt werden. Dazu gehört sowohl die Nutzung von Kredit- als auch Debitkarten auf verschiedenen Plattformen. Die Zahlen unterstreichen Koreas Position als einen der führenden Märkte für digitale Finanzen in Asien . Die staatliche Förderung von Fintech-Innovationen, die technikaffine Bevölkerung und die hohe Smartphone-Verbreitung haben entscheidend zur beschleunigten Einführung bargeldloser Zahlungslösungen beigetragen.
Obwohl die Zentralbank keine detaillierte Aufschlüsselung der Transaktionsarten vorlegte, erwarten Analysten, dass mobile Zahlungen und App-integrierte Dienste maßgeblich zum Anstieg beigetragen haben. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass bis 2025 weiteres Wachstum erwartet wird, da digitale Ökosysteme expandieren und Verbraucher weiterhin Wert auf Komfort legen. Der jüngste Bericht der Bank of Korea bestätigt den strukturellen Wandel im Finanzverhalten des Landes: Elektronische Zahlungen werden sowohl im Einzelhandel als auch im Dienstleistungssektor zu einer zunehmend dominanten Transaktionsform. – Von MENA Newswire News Desk.
